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Geowärme Insheim

Projektpartner

Geothermie in Insheim

Das Geothermiekraftwerk in Insheim wird in absehbarer Zeit auf eine andere Betriebsweise umgestellt. Durch diese Änderung wird es möglich, alle Häuser in Insheim mit 100% CO2-neutraler Fernwärme zu versorgen. Diese Versorgung ist sehr komfortabel, sicher, preiswert und langfristig auch preisstabil.

Die Projektentwicklung

Die EnergieSüdwest AG und die Thüga Energie GmbH entwickelt gemeinsam das Projekt mit allen notwendigen Planungen und Kalkulationen. Die Ergebnisse werden den Bürgern in einer Versammlung vorgestellt und es wird im Anschluss das Interesse an einem Anschluss an das Fernwärmenetz ermittelt. Ist ausreichendes Interesse vorhanden, können verbindliche Anschlussverträge abgeschlossen werden und die Arbeiten können beginnen

Bürgerbeteiligung

Die VR Energiegenossenschaft Südpfalz möchte die Menschen in der Region in ein neues Energiezeitalter begleiten sowie einen Beitrag für die infrastrukturelle Entwicklung in der Region leisten.

Bei der Verknappung der fossilen Energieträger, der Preisentwicklung von Öl und Gas sowie der Importabhängigkeit bei Energieträgern ist ein Umdenken gefragt. Energieeinsparung, Energieeffizienzsteigerung und erneuerbare Energien sind mittlerweile die Kernstrategie der Energieversorgung.

Die Mitglieder der VR Energiegenossenschaft Südpfalz verfolgen das gemeinsame Ziel der regionalen, umweltfreundlichen und klimaschonenden Energieerzeugung und möchte sich daher an dem Projekt der Geowärme in Insheim beteiligen. Die Insheimer können sich so indirekt auch an ihrem Fernwärmenetz beteiligen.

Das technische Konzept

Bei dem alten Konzept, waren nur sehr niedrige Vorlauftemperaturen zu erwarten, so dass lediglich 23% Geowärme eingeplant werden konnte. Der Hauptanteil sollte mit fossilen Brennstoffen und mit Holzbrennstoffen bereitgestellt werden. Bei dem neuen Konzept stehen die hohen Temperaturen aus der Geothermiebohrung direkt zur Verfügung und es kann 100% regenerative Geowärme genutzt werden. Das erst macht die Fernwärme attraktiv und zukunftssicher. Für den Fall von Störungen und Wartungen stellt das Kraftwerk eine sichere Redundanz zur Verfügung.

 

Besonderheiten

Das Konzept sieht vor, dass die Investitionen der Nutzer so niedrig gehalten werden wie es geht. Dabei bleiben die Hausübergabestationen im Eigentum des Netzbetreibers. Gegen eine Grundgebühr und eine Servicegebühr können die Nutzer die Hausübergabestationen nutzen. Die Wartung und Instandhaltung erfolgt auf Kosten des Netzbetreibers. Die Hausübergabestationen sind mit einen fernauslesbaren Wärmemengenzähler ausgestattet, so dass niemand zu Ablesung ins Haus kommen muss. Der Netzbetreiber rechnet direkt mit dem Nutzer der Wohnung ab. In vermieteten Objekten haben die Eigentümer der Gebäude mit Abrechnungen der Wärme nichts zu tun. Fehler an der Hausversorgung werden schnell erkannt, elektronisch gemeldet und können behoben werden.

Sie interessieren sich für diese Alternative?

Dann füllen Sie einfach den nachfolgenden Fragebogen aus. Vielen Dank.